Montag, 16. Juni 2008Mittelzonenhochbehälter in der Lahrgasse bei laufendem Betrieb saniert / Gemeinde investiert 240.000 Euro in zukunftssichere Trinkwasserversorgung

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Seit 1971 versorgt der Mittelzonenhochbehälter in der Lahrgasse die höher gelegenen Bereiche des Kernorts sowie die tiefer liegenden Bereiche der Ortsteile Heiligenzell und Oberweier mit Trinkwasser.
Gespeist wird er aus dem Hochbehälter Vollmereiche (Oberweier) bzw. dem Tiefbrunnen Friesenheim.

In den zurückliegenden 37 Jahren wurde der Hochbehälter - der ein wichtiger Bestandteil der Friesenheimer Wasserversorgung ist - ohne großen Sanierungsaufwand betrieben. Nun war die Anlage „in die Jahre" gekommen. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden von September 2007 bis Mai 2008 auch kleinere Optimierungsmaßnahmen durchgeführt.

Die Gemeinde hat 240.000 Euro in eine zukunftssichere Trinkwasserversorgung investiert. Der Hochbehälter kann die Bevölkerung weiterhin mit „einwandfreiem" Trinkwasser versorgen.

„Wir wollten rechtzeitig aktiv werden, bevor es zu irgendwelchen Störungen kommen konnte", betonte Bürgermeister Armin Roesner. Trinkwasser sei ein Lebensmittel, mit dem man äußerst sensibel umgehen müsse, selbst wenn es bislang noch keinerlei Probleme gegeben habe.

Dass die Trinkwasserversorgung immer reibungslos funktioniert, sei nicht zuletzt ein Verdienst der Wasserwerke. Der Lob des Bürgermeisters galt auch der Zusammenarbeit mit dem beauftragten Ingenieurbüro Zink und allen weiteren beteiligten Firmen.

Da die Sanierung während des laufenden Betriebes erfolgen musste, sprach Roesner von „erschwerten Bedingungen". Schließlich sei auch Nachtarbeit angesagt gewesen, denn der Hochbehälter habe nur kurze Zeit von der Wasserversorgung abgehängt werden können. Der Hochbehälter hat ein Fassungsvermögen von 500 cbm und „garantiert" täglich 1,2 Millionen Trinkwasser.

Es erfolgte die Trennung beider Sammelbecken, eine neue Beschichtung des Behälters sowie der Umbau der Belüftung erfolgt, andererseits wurde unter anderem auch im Vorraum die Verrohrung erneuert und optimiert sowie der Fliesenbelag ersetzt. Und schließlich wurde auch am Gebäude selbst gedämmt und ein neuer Putz angebracht.

Bildunterschrift:
Bürgermeister Armin Roesner, Wassermeister Werner Hogenmüller, Markus Reinbold (Bauamt) sowie Wolfgang Fallert (Zink-Ingenieure) freuen sich über die gelungene Sanierung des Hochbehälters