Wanderwege

Wanderparadies Friesenheim

Die Gemeinde breitet sich von der Rheinebene (153 m.ü.M.) bis in die Vorgebirgszone des Schwarzwaldes (638 m.ü.M.) aus. Traumhafte Wanderwege (65 km beschildert) locken Gäste aus Nah und Fern an. So findet der erholungssuchende Wanderer in den Weinbergen herrliche Panoramawege vor. In leichten Sparziergängen oder ausgedehnten Wanderungen sind schöne Aussichtspunkte im 160 Hektar großen Mischwald zu erreichen.

Entdecken Sie die Vielfalt der Flora und Fauna und schauen Sie den Winzern mal über die Schultern. Von der Ebene bis in die Höhen können Sie hier erkunden, wie einmalig Friesenheim ist.

Erwandern Sie eine abwechslungsreiche Wanderregion, vorbei an historischen Gebäuden, traditioneller Landschaftskultur, den Mühlen und Bauernhöfen umgeben von saftigen Wiesen. Stärken Sie sich bei einem zünftigen Vesper oder kehren Sie ein und genießen Sie die bekannt gute badische Küche bei einem edlen Tropfen Wein!

Die Tourenvorschläge finden Sie, neben anderen Vorschlägen, auch in der neuen Wanderkarte "Wanderparadies Geroldsecker Land"

Diese Karte im Maßstab 1:30.000 umfasst alle ausgeschilderten Wanderwege in unserer Region.
Die Karte ist im Buchhandel und bei der Tourist-Info in Friesenheim zum Preise von 5,50 Euro erhältlich.

Friesenheim: Weinberge und Wald

  • Gehzeit ca. 3 Stunden
  • Entfernung ca. 12 km
  • Parkplatz am Bildungszentrum in Friesenheim

Nachdem Sie Ihren Wagen am Bildungszentrum in Friesenheim geparkt haben, gehen Sie Richtung Neubaugebiet am Friedhof entlang. Mit der Friedhofsmauer biegen Sie rechts ab in den Falkenweg. Dieser führt bergauf und trifft auf die Straße "Im Weiertsfeld". Sie halten sich rechts und kommen nach wenigen Metern zur Weinbergstraße. Sie wenden sich wiederum nach links und finden das Hinweisschild "Kosmetikstudio Barbara Volk". Nehmen Sie diese Richtung. Der geteerte Landwirtschaftsweg bringt sie durch eine Hohlgasse in die Weinberge. Oben angelangt treffen Sie auf eine Querstraße. Wenn Sie links einbiegen stehen Sie nach kurzer Zeit auf der wohl höchsten Erhebung der Friesenheimer Weinberge, der "Eselshalde".Hier müssen sie sich wieder rechts halten. Nach kurzer Zeit gabelt sich die Straße. Folgen Sie der Kirchenriedstraße bis zur Auberghalle. Oberhalb der Halle biegen Sie auf dem Kappelweg rechts ein. Der bringt den Wanderer bald in den Wald. Nach etwas mehr als 1 km wird der Rastplatz bei der "Lendersbachhütte" erreicht. Die vielen Sitzgelegenheiten und das frische Wasser des Brunnens laden zu einer Vesperpause ein.

Um wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen folgen Sie der blauen Raute Richtung "Oberweier, Lahr". In Oberweier nehmen Sie die Oberweierer Hauptstraße, um zurück nach Friesenheim zu gelangen. Sollten Sie hungrig und durstig sein, so laden am Adlerbrunnen (bei der Kirche) das Gasthaus "Schlüssel" und ein Stück weiter der Landgasthof "Mühlenhof zum Verweilen ein.

Rundweg durch den Friesenheimer Wald

  • Gehzeit ca. 5 Stunden
  • Entfernung ca. 17 km
  • Parkplatz Sternenberghalle / Friesenheim

Vom Parkplatz aus nehmen Sie den asphaltierten Weg, der in südöstlicher Richtung unterhalb der Sternenberghalle vorbeiführt, nach ca. 250 Meter nach rechts abknickt und in die "Holzgasse" einmündet. Diese führt bergauf zum Waldrand (zweimal ist eine Straße zu überqueren) und weiter bis zum Rastplatz "Tafeltann".Eine Tanne, an der eine Motivtafel angebracht war, wie sie heute an der in der Platzmitte stehenden Roteiche zu sehen ist, war für die Namensgebung des Rastplatzes ursächlich.

Auf dem Weg zum Rastplatz kommen Sie an einem Gedenkstein vorbei, der an den Bau der Straße in den Jahren 1852/53 erinnert. Nach etwas mehr als einer Stunde erreichen sie die "Tafeltann", wie der Rastplatz von Einheimischen genannt wird, auf dem 430 Meter hohen "Mohlbuck".

Über den "Höhenweg" vorbei an der Bernhardshütte geht es zur Rauhhörnlehütte. Von hier führt die "Ölbrunnenstraße" vorbei am "Ölbrunnen" in etwa 20 Minuten zur "Julius-Kaufmann-Hütte". Auf dem "Stückweg", der oberhalb dieser Hütte entlang der Gemarkungsgrenze zwischen Reichenbach und Friesenheim in nordöstlicher Richtung verläuft, wird nach ca. 25 Minuten der "Herzrank" erreicht. Diese Bezeichnung wird aus der herzförmigen Wegführung hergeleitet.

Über den "Geigenköpfleweg" und den "Mörderdobelweg", die beide durch geschnitzte Holzschilder gekennzeichnet sind, kommen Sie nach etwa 5 Stunden zur "Talstraße", die abwärts zur Kirche nach Oberweier führt. Folgen Sie nun der "Oberweierer Hauptstraße" bis zum Ausgangspunkt der Wanderung an der Sternenberghalle.

In Oberweier lädt der bekannte Landgasthof "Mühlenhof" zur Stärkung nach der schönen Wanderung ein.

Von Friesenheim zum Schutterlindenberg bei Lahr

  • Gehzeit ca. 3,5 Stunden
  • Entfernung ca. 13 km
  • Parkplatz Bildungszentrum / Friesenheim

Friesenheim ist als Weinort weit über die Grenzen des Ortenaukreises bekannt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass manche reizvolle Tour durch diese liebliche Weingegend führt. Mit der nun beschrieben Strecke kann man sich ein Bild von den Rebbergen rund um Friesenheim machen.

Unsere Tour starten am Gasthaus "Neff" in Friesenheim beim Rathaus. (Vom Parkplatz aus Richtung Rathaus) Dort beginnt die Lahrgasse und wir gehen diese immer geradeaus, verlassen alsbald die Gemeinde und erreichen nach ungefähr 45 min. das sogenannte "Lahrer Kreuz". 

Dieses Wegkreuz lädt zum ersten Blick über Friesenheim und seine Ortsteile ein. Hier kreuzen sich drei Straßen, von denen wir die mittlere absteigen und dabei am Spargelhof Erb vorbeikommen. An der nächsten Kreuzung halten wir uns links, kommen an zwei weiteren Aussiedlerhöfen vorbei, folgen der Steigung und erreichen bald den ersten Anstieg zum Schutterlindenberg. Von nun an geht es ziemlich steil nach oben, durch eine romantische hohle Gasse hindurch, und bald erreichen wir den Gipfel des Schutterlindenberg. Dort werden wir für unsere Mühe mit einem grandiosen Blick über Friesenheim, das Schuttertal mit der Burgruine Geroldseck und über Lahr belohnt. Wir verweilen gerne auf einem der schönen "Bänkle" oder studieren das unter hohen Linden stehende Denkmal Friedrich Eberts.

Zum Abstieg wählen wir den Weinlehrpfad, der in nördlicher Richtung am Rande einer Wiese zu einem Schotterweg führt. Wir biegen links ein und erreichen auf dem bequemen Rebweg durch Wiesen und Obstanlagen nach einer starken halben Stunde den Radfahrweg Lahr - Friesenheim. Rechter Hand sehen wir das Weingut "Kammererhof". Dort können wir die edlen badischen Tropfen erwerben, oder auch "nach vorheriger Anmeldung" eine Weinprobe mit Vesper genießen. 

So wohl gestärkt machen wir uns wieder auf den Heimweg nach Friesenheim. Wir folgen links dem Radfahrweg und erreichen nach ca. einer halben Stunde den Ortsrand in der Adolf - Gänshirt - Straße. An der Hildastraße biegen wir rechts ab gehen immer gerade aus, kommen durch die Luisenstraße und erreichen bei "Mode Kohler" die Lahrgasse. Links einbiegend sind wir gleich wieder am Ausgangspunkt unserer Tour, bei der wir mit allen Sinnen Friesenheim und seine Reben gekostet haben.

Von Friesenheim zum Schuckenhof bei Diersburg

  • Gehzeit ca. 5 Stunden
  • Entfernung ca. 19 km
  • Parkplatz Sportplatz / Oberweier

Von Friesenheim kommend finden Sie den Sportplatz in Oberweier, indem Sie in die erste Straße im Dorf rechts einbiegen. Der Sportplatz ist ausgeschildert.

Direkt beim Tennisheim biegt ein geteerter Wirtschaftsweg links ab. Hier beginnt die Wanderung. Dieser Weg bringt Sie zur Vollmerhütte. Dazu überqueren Sie nach ca 500 m, beim Ortsschild Oberweier, eine Verbindungsstraße nach Heiligenzell. Am Waldrand angekommen wählen Sie den Weg zur Rauhhörnlehütte, der auf 3 km stetig bergan führt. Nun folgen Sie zunächst dem roten Rechteck, das bald von einer blauen Raute abgelöst wird, Richtung Juliushütte, Geroldseck.

Der steile Anstieg zur Rauhhörnlehütte ist schnell vergessen, bequem und fast eben wandern Sie nun auf dem Bergrücken. Der Platz bei der Julius-Kaufmann-Hütte lädt mit seinen Tischen und Bänken zur Vesperpause ein.

Noch 2 km haben Sie vor sich, um zum Pionierstein zu kommen. Dieser große Sandstein, der mitten auf einer Weggabelung steht, erinnert an den Bau der "Straße" in den Jahren 1939 - 1940 durch das Pionier Brückenbaubataillon Ehingen.

Wenn Sie an dem Stein ankommen führt ihr Weg links daran vorbei (bergab). Auf dem Wanderschild finden Sie die Aufschrift "zum Schuckenhof" und auch die Richtung Gengenbach wird angegeben. (rote Raute mit weißem "K").

Schon nach 150 m müssen Sie von diesem Weg nach links abbiegen. Schild: Schuckenhof - Talstraße - Diersburg. In Serpentinen führt dieser Weg immer bergab, bald an einem Bächlein entlang. Trotz fehlender weiterer Beschilderung kann man nicht falsch gehen.

Nach der langen Wanderung sind Sie sicher hungrig und durstig. Kehren Sie ein und probieren Sie etwas von der reichhaltigen Vesperkarte.

Die Tour zurück nach Friesenheim - Oberweier führt durch Diersburg. Die 3 km zum Dorf gehen Sie auf der schmalen Teerstraße. Keine Angst! Hier gibt es kaum Verkehr. Bei Haus Nr. 71 auf der linken Straßenseite können Sie eine Miniaturburg bestaunen.

Nun sind es noch 3,5 km zurück nach Oberweier. Sie folgen immer der blauen Raute, kommen an der Lendersbachhütte vorbei und schließlich zu einer großen Weggabelung (Sandweg). Hier folgen Sie nicht länger der blauen Raute, sondern halten sich rechts und gehen den Weg bergab. Nach ca. 80 m treffen Sie auf einen geteerten Wirtschaftsweg. Sie biegen links ein und kommen, nachdem Sie einen Blick über Friesenheim und die Rheinebene genossen haben, zur Kirche in Oberweier.

Die Hauptstraße überqueren, rechts abbiegen in die "mittlere Dorfstraße", danach links halten in die "hintere Dorfstraße, am Ende noch einmal nach links abbiegen zum Sportplatz und Sie sind zum Ausgangspunkt einer hoffentlich erlebnisreichen Tour zurückgekehrt.

Von Friesenheim-Oberweier zur Burgruine "Geroldseck"

  • Gehzeit ca. 6 Stunden
  • Entfernung ca. 15 km (eine Strecke)
  • Parkplatz Waldparkplatz - Talweg - Oberweier

Heute wollen wir zu einer Tagestour durch den Friesenheimer und Lahrer Gemeindewald starten. Wir brauchen dazu gutes Schuhwerk, Proviant, und ein klein wenig Kondition. Ausgangspunkt unsere Route ist der Parkplatz am Oberweier Talweg. Wir fahren an der Kirche Oberweier geradeaus bis wir nach ungefähr 500 m den Waldrand erreichen und damit den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Die erste Strecke führt uns über einen breiten Waldweg, der sanft ansteigt. Der grüne Mischwald bietet im Sommer interessante Licht und Schatten Spiele, ein kleiner Bach läuft parallel zum Weg und die Luft ist würzig. Auf der linken Seite begegnet uns dann eine Jagdhütte im Volksmund Blockhütte genannt, wir folgen dann dem Weg der leicht ansteigt bis zu einer Rechtskurve. Dort sehen wir einen Wegweiser, der uns die Richtung zur Rauhörnlehütte vorgibt. Diese erkennen wir dann an ungefähr 20 min. Hier können wir das erste Mal eine Pause einlegen.

An dieser Hütte kreuzen sich 5 Wanderwege von denen wir den Weg Richtung Geroldseck wählen. Der nun folgende bequem zu gehende Höhenweg ist ein Genuss für Körper und Seele, leicht geschwungene bewaldete Hügel begleiten uns. Rechts kommen wir am Ölbrunnen vorbei, bei der folgenden Berggruppe gehen wir weiter geradeaus Richtung Geroldseck. Ein historisches Denkmal, der Pionierstein erinnert uns an den Wegbau im Ersten Weltkrieg. Nun setzten wir unser Weg fort und nach etwa einem Kilometer können wir an Sonntagen in der Guttahütte einkehren, die vom Schwarzwaldverein Gengenbach bewirtet wird.

Diese Pause hat uns gut getan und wir nähern uns der Burgruine Geroldseck. Entlang des Bergrückens Raukasten genießen wir noch einmal ein wunderschönes Stück Wald bevor wir dann eine weite Hochebene umgeben von Wiesen und Weiden erreichen. Das letzten Stück der Tour beschert uns noch einmal einen steilen Aufstieg zur Burg. Doch die Mühen haben sich gelohnt. Auf den Spuren der Ritter des hohen Geroldseck wandelnd, genießen wir vom Aussichtsturm aus den herrlichen Ausblick auf das Schuttertal, das Kinzigtal und den Schwarzwald.
Nun können wir entweder im ältesten Gasthaus Deutschlands dem Gasthaus Löwen eine Rast einlegen, wir können aber auch ganz urig in Becks Vesperstube einkehren, und uns dabei überlegen wie wir den Heimweg nach Hause gestalten wollen. Entweder den wunderbaren Weg zurück oder aber wir nehmen vom Schönberg den Bus Richtung Lahr und nutzen in Lahr eine Umsteigemöglichkeit auf den SWEG Bus nach Oberweier-Schlüssel.