Gemeinde Friesenheim bietet eine Plattform für einen Einkaufsservice an

Die Gemeinde Friesenheim bietet für die Bürgerinnen und Bürger der Gesamtgemeinde eine Plattform für einen Hilfsdienst an. Hierfür werden Unterstützer gesucht, die zur Mitarbeit bereit sind und für ihre Mitmenschen Einkäufe oder Besorgungen erledigen. Dabei geht es um Personengruppen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst einkaufen gehen können, unter Quarantäne stehen oder zur Risikogruppe des Coronavirus gehören.

„Ziel ist es, Helfer und Hilfesuchende möglichst schnell zusammenzuführen. Wir hoffen, dass sich genügend Freiwillige bei uns melden“, sagt Bürgermeister Erik Weide, in dessen Vorzimmer die Fäden der Vermittlung zusammenlaufen.

Wer in Friesenheim oder einem Ortsteil Hilfe benötigt, kann sich entweder telefonisch zu den bekannten Öffnungszeiten der Verwaltung bei Frau Volk melden unter 07821/6337-101 oder sich per Mail an einkaufsservice@friesenheim.de wenden.

Die Bezahlung möchte Bürgermeister Weide so unbürokratisch und einfach wie möglich handhaben: „Ich gehe davon aus, dass die Bezahlung von den Beteiligten selbst untereinander geregelt wird.“

Ab kommender Woche soll zusätzlich eine elektronische Plattform auf der Gemeindehomepage unter www.friesenheim.de eingerichtet werden. Hier können sich sowohl Helfer als auch Hilfesuchende einfach und schnell registrieren. Über diese elektronische Plattform können Helfer direkt in Kontakt treten mit den Hilfesuchenden und so auf einfache Weise zusammenkommen. Gerade an Wochenenden, wenn die Verwaltung nicht erreichbar ist, kann das eine wertvolle Ergänzung sein.

Bürgermeister Erik Weide ist zuversichtlich, dass das Konzept in Friesenheim funktioniert: „Wir befinden uns in einer außergewöhnlichen Lage, die von uns Einiges abverlangt. Bereits die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzeptes hat gezeigt, wie viel Gemeinschaftsgefühl und Energie in der Bevölkerung stecken und jetzt ist die Zeit schneller gekommen, als wir alle erwartet haben, diese Wünsche und Ziele in die Wirklichkeit umzusetzen. Jeder einzelne ist gefragt und ich hoffe, dass sich viele Menschen melden. Gelebte Solidarität ist jetzt wichtiger wie je zuvor.“

Ihr Ansprechpartner

Julia Edel

Wirtschaftsförderung / Pressestelle

Telefon 07821/6337-110
Gebäude: Historisches Rathaus
Raum: 22