Kunstausstellung anlässlich der NOVA 2021 von Pirmin Wilhelm

Berge und mehr…
Unter diesem Motto steht die Kunstausstellung in der Galerie am Sulzbach von Pirmin Wilhelm. Inspiriert von Aufenthalten in den Bergen und der Fortsetzung des Zykluses “Berge und mehr…“ der letztjährigen Oktoberausstellung entstanden in den letzten Jahren immer wieder Arbeiten zu diesem Thema.
Bei diesen Bildern werden Farbschichten an- und aufgerissen, bis krümelige Grundschichten erreicht werden, aus denen Wilhelm schneebedeckte
Bergmassive, Baumkronen und anderes herausliest, zum Teil mit Furchen
verbindet, die dem Betrachter als dünne, schwarze Stämme erscheinen. Auf
Distanz wirkt das wie eine verblichene, womöglich mehrfach belichtete
Landschaftsfotografie. Aus seiner persönlichen, künstlerischen Recherche lässt
Wilhelm damit Werke entstehen, die eher als ein Spurenlegen für den Betrachter zu verstehen sind. Das gibt Wilhelms Bildern eine gewisse Anziehungskraft.

Pirmin Wilhelm und eines seiner Kunstwerke

Im Zentrum der Ausstellung steht die - Vielschichtigkeit -, im wahrsten Sinne des Wortes, die visualisierte Umsetzung des zeitlichen Wandels.
Diese Arbeitsweise ging auch bei dieser Thematik nicht verloren und steht im
Mittelpunkt des Schaffens neben den anderen Themen.
Bilder, die zu einem gewissen Teil als erstes im eigenen Kopf entstehen. Er verwendet verschiedene Mischtechniken in der Acrylmalerei, mit denen er
morbide Oberflächen imitiert.
 
Spuren suchen oder Spuren legen. Dies sind nach wie vor Positionen und
Ansätze, die sich immer wieder wie ein roter Faden durch sein Werk ziehen.
Vielschichtigkeit wird durchgearbeitet. Sie ist vom Material inspiriert und führt zu
einem Ergebnis, das nach Geschichte und Vergänglichkeit aussieht. Dabei handelt es sich um eine Konstruktion, die oft erst beim Betrachter entsteht.
Rahmen stellt er oft selbst aus Holz her und verfremdet dessen Struktur gekonnt
mit Kettensäge oder Spachtel. Bis man an Beton glaubt, oder irgendetwas sehr
altes. Holz gibt sich als verrostetes Metall und findet sich in anderen Werken zu
eigenwilligen Serien.
 
Öffnungszeiten:
Samstag 18. September 2021
Sonntag 19. September 2021
jeweils von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr
(Die Ausstellung ist zusätzlich
vom 20.09. bis 31.10.21 nach Vereinbarung geöffnet)
 
Pirmin Wilhelm
1961 Geboren in Lahr
1979 Ausbildung als Farblithograph
1983 Fachschulreife und Abitur
bis 1988 Kunststudium - PH Freiburg
seit 1991 Lehrtätigkeit und freischaffender Künstler
Seit 1978 Acrylfarben auf Leinwand, Holz, Karton und
anderen Bildträgern, sowie Objekte und Kleinskulpturen.
 
Weitere Infos unter www.pirmin-wilhelm.de Pirmin Wilhelm,
Am Sulzbach 4, 77933 Lahr, Tel. 0 78 21/9 98 24 04, info@pirmin-wilhelm.de

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Julia Berger

Wirtschaftsförderung / Pressestelle

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Raum 22